Altersbedingte Makuladegeneration - neue Behandlungen

Altersbedingte Makuladegeneration - Ärztebund warnt vor Vertrag zur Behandlung der AMD

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Quelle: augenspiegel.de

09/2007:

Ärztebund warnt vor Vertrag zur Behandlung der AMD

Vor einem Vertrag zur Behandlung der Makuladegeneration, wie ihn verschiedene Krankenkassen anböten, hat der Landesverband Nordrhein des NAV-Virchow-Bundes die niedergelassenen Augenärzte gewarnt. Der Vertrag drängt die Augenärzte laut NAV mit Avastin ein nicht zur Behandlung der Maluladegeneration zugelassenes Medikament off label einzusetzen, obwohl mit Lucentis ein zugelassenes Medikament zur Verfügung steht.

Der Landesverband Nordrhein des NAV-Virchow-Bundes kritisiert den von BEK, DAK und IKK den niedergelassenen Augenärzten in Nordrhein-Westfalen angebotenen Vertrag zur Behandlung der Makuladegeneration und warnt vor "unkalkulierbarem Haftungsrisiko".

"Das Bundessozialgericht hatte in seinem bekannten Urteil einen Off-Label-Use unter anderem nur dann für zulässig erklärt, wenn eine zugelassene Therapie nicht vorhanden ist. Nun werden die Augenärzte mit diesem Vertrag gedrängt, ein nicht zur Behandlung der Maculadegeneration zugelassenes Medikament (Avastin) einzusetzen, obwohl ein zugelassenes Medikament (Lucentis) zur Verfügung steht. Das ist eindeutig gegen die höchstrichterliche Rechtsprechung und daher völlig unakzeptabel." hieß es seitens des NAV-Virchow-Bundes.

Der Ärztebund wies darauf hin, dass bei nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Medikamentes das volle Haftungsrisiko einschließlich Produkthaftung auf den behandelnden Arzt übergehe. Dieses Risiko sei völlig unkalkulierbar und damit untragbar.

"Dass das zugelassene Medikament teurer ist, kann und darf überhaupt kein Grund sein, die Augenärzte in dieses Rechts- und Haftungsrisiko zu drängen.", erklärte der NAV. Für besonders empörend hält es der Landesverband Nordrhein des NAV-Virchow-Bundes, dass die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen in Nordrhein-Westfalen die Augenärzte "ins offene Messer" laufen lassen, indem sie bei diesem miesen Spiel mitmachen und die "bequeme Abrechnung sichern". Der NAV-Virchow-Bund Nordrhein fordert die KVen dringend auf, ihre Mitarbeit bei diesen Verträgen umgehend einzustellen. Die KVen haben sich auf eine ihrer wesentlichsten Aufgaben zu besinnen, nämlich den Kollegen in der Auseinandersetzung mit den Krankenkassen Schutz zu bieten.

Als Fazit zieht der NAV-Virchow-Bund Nordrhein, dass den Augenärzten dringend davon abgeraten werden müsse, diesem Vertrag beizutreten.


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