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Augenklinik Lübeck: Dr. Matthias Lüke entwickelt neue Technik

Isolierte Netzhäute

Dr. Matthias Lüke entwickelt neue Technik

Informations- und Pressestelle
Universität zu Lübeck

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin-Marienfelde den 27. Tierschutz-Forschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zur Förderung von methodischen Arbeiten mit dem Ziel der Einschränkung und des Ersatzes von Tierversuchen verliehen.

Der Preis ging zur Hälfte an Dr. Matthias Lüke, Klinik für Augenheilkunde am Campus Lübeck. Mit dem Tierschutz-Forschungspreis werden wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch ausgezeichnet, die zukünftig einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Verminderung von Tierversuchen leisten. Die Bundesregierung verfolgt mit der Vergabe des jährlichen Tierschutz-Forschungspreises das Ziel, die Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet zu verstärken.

Dr. Lüke wurde für die Entwicklung eines Verfahrens ausgezeichnet, das isolierte Netzhäute verwendet, um Stoffe auf ihre möglichen netzhautschädigenden Eigenschaften zu testen. Die Methode erlaubt eine stabile in vitro Ableitung elektrischer Signale (Elektroretinogramm, ERG) über zehn Stunden. Dr. Matthias Lüke hat durch eine große Anzahl von Publikationen in referierten Fachzeitschriften zeigen können, dass die in dem Modell erhobenen Untersuchungsergebnisse für die menschliche Netzhaut als übertragbar angenommen werden müssen und damit die Relevanz seines Testsystems belegt.


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